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Organspende kann Leben retten! |
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Nach Angabe der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) warten allein in Deutschland ca. 12.000 Patientinnen und Patienten auf ein Spenderorgan, davon über 8.000 auf eine Niere. Damit warten etwa dreimal so viele Menschen auf eine neue Niere, wie Transplantate vermittelt werden können.
Der Mangel an Spenderorganen nimmt weltweit zu. Wartezeiten von sechs und mehr Jahren sind keine Seltenheit. Viele Patienten, insbesondere mit Herz-, Leber- und Lungen-Leiden, versterben, weil kein Spenderorgan rechtzeitig zur Verfügung steht. Gründe für den weiter steigenden Spenderbedarf sind u. a. die Zunahme von Erkrankungen, die nur durch eine Transplantation therapiert werden können. Das hat seine Ursachen z. B. in der allgemein gestiegenen Lebenswartung aber auch darin, dass der technische Fortschritt derartige Therapien durch Transplantation überhaupt erst ermöglicht. Weitere Gründe für den großen Mangel an Spenderorganen sind auch im - überaus erfreulichen - Rückgang an tödlichen Verkehrsunfällen zu sehen. 
In Deutschland unterliegen die Themen ‚Organspende’ und ‚Organtransplantation’ klaren Regeln, die jegliche Form von Missbrauch ausschließen. Die Rechtssicherheit beruht auf dem Transplantationsgesetz, das 1997 in Kraft getreten ist. Damit ist eine Organentnahme in Deutschland ausschließlich von der Zustimmung des Organspenders abhängig, z. B. bei vorliegendem Organspendeausweis. Ausnahme: hat der Verstorbene seinen Willen nicht dokumentiert, dürfen die Angehörigen in seinem Sinne für oder gegen eine Organspende entscheiden.
Mit einem Organspendeausweis schaffen Sie Klarheit und ersparen Ihren Angehörigen unter Umständen eine große Belastung. Damit Ihre nächsten Angehörigen Ihre persönliche Entscheidung kennen, ist es wichtig, dass Sie mit ihnen darüber sprechen. Den ausgefüllten Organspendeausweis legen Sie am besten zu Ihren Personalpapieren, die Sie immer bei sich tragen. Die SPD-Wenden möchte aktiv die Bereitschaft zur Organspende fördern. Interessierte erhalten Informationsmaterial und einen Organspendeausweis im SPD-Bürgerbüro, Wenden.
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