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Bürgern brennt vieles unter den Nägeln |
SPD-Beschwerdetag deckt breites Spektrum ab
Wenden. (SK)
Sehr gut angenommen wurde nach eigenen Angaben der Beschwerdetag der
SPD Wenden. Die Ratsmitglieder Astrid König-Ostermann, Jochen Sauermann
und Hans-Jürgen Ernst, die sachkundigen Bürger Daniel Hetzel und
Manfred Sayn und weitere Mitglieder nahmen Anliegen, Anregungen und
Probleme von Bürgern entgegen.
Das Themenspektrum reichte dabei von der Erhöhung der Müllgebühren über
Beschwerden von Altenhofer Bürgern über die Verkehrs-führung auf der
Straße zwischen Hünsborn und Altenhof, die von verkehrsgefährdenden
Situationen gerade im Winter berichteten, bis hin zu Sorgen um
Ausbildungsplätze. Weitere Fragen und Sorgen betrafen das
Arbeitslosengeld II, die Renten, Lärmschutz und fehlende Sicherheit am
Fußweg von der Biebergstraße zur Dahler Talseite in Gerlingen.
Doch auch Positives konnten die Wendener Genossen zur Kenntnis nehmen:
„Es gibt auch Firmen, denen daran gelegen ist, dass ihre Mitarbeiter
fair bezahlt werden und nicht für einen Stundenlohn von drei bis fünf
Euro ausgebeutet werden", so ein Besucher wörtlich. Entgegen vieler
Zeitarbeitsfirmen arbeiteten die Firmen PKB Personalservice (Olpe) und
Schönauer Personal Service (Hünsborn) mit den Gewerkschaften zusammen
und seien einem Tarifvertrag angeschlossen. Außerdem könnten immer
wieder Mitarbeiter an Unternehmen zur Festeinstellung vermittelt werden.
Abschließend warnten die SPD-Vertreter noch vor der erhöhten
Brandgefahr durch Kerzen: „Rauchmelder sind da ein gutes Hilfsmittel,
um Schlimmeres zu verhindern. Durch ihr akustisches Signal warnen sie
im Ernstfall", sagte Jochen Sauermann.
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