Fachgespräch der FG Wenden

Zu einem Fachgespräch hatte die Fischereigenossenschaft (FG) Wenden den Kreisfischreiberater Manfred Hesener, Martin Dornseifer von der Unteren Wasserbehörde, den Gewässerbeauftragten der Gemeinde Wenden Walter Marcus und Winfried Hundt von der Gemeinde Wenden sowie den Fischereisachverständigen Bernd Borchert eingeladen.

Kreis, Gemeinde und Fischereigenossenschaft wollen im Jahr 2007 gemeinsam gegen das indische Springkraut an den Gewässern der Gemeinde Wenden vorgehen.
Jochen Sauermann: „Das Springkraut bildet wegen seiner hohen Samenproduktion schnell große, flächendeckende Bestände, in denen keine heimischen Pflanzenarten aufwachsen können. Da der nur faustgroße Wurzelballen nicht in der Lage ist, das Erdreich zu halten und zu festigen, besteht insbesondere an Gewässerufern Gefahr durch Instabilität der Böschungen und Erosion. Durch das flächendeckende Auftreten verdrängt das Springkraut die standortgerechte Vegetation, die eine natürliche Ufersicherung darstellt und Lebensraum für viele einheimische Tiere bietet. Es wird nur von wenigen unspezialisierten Insekten, darunter die Honigbiene und große Hummelarten, besucht. Allerdings sind Qualität und Menge von Pollen und Nektar nicht ausreichend, um Ertrag oder vollwertiges Futter (insbesondere als Herbsttracht) zu liefern.“

Insgesamt zeigten sich alle mit dem Zustand der Gewässer in der Gemeinde Wenden zufrieden.
„Die Wasserqualität und der Fischbestand haben sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Unser Ziel ist es, diesen Zustand zu erhalten oder gar zu verbessern,“ sagte Geschäftsführer Willi Stuff von der FG Wenden.
Auf der letzen Tagung hatten alle Beteiligten eine Verbesserung des Informationsaustausches bei Störungen an und in Gewässern, sowie Wasserrechtlichen Planungen verabredet.
„Hier haben sich die Absprachen, die wir im letzten Jahr getroffen haben bewährt. Der ´kurze Draht` hat funktioniert. Dies werden wir auch in Zukunft beibehalten,“ so der Kreisfischereiberater Manfred Hesener.

Für besondere Aktivitäten im Jahr 2006 bedankte sich die Fischereigenossenschaft bei Erich Clemes, Fred Friederici und Paul Grebe.
„Sie haben mit verschiedenen Projekten den Lebensraum Wasser, Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schülern, sowie Jugendlichen näher gebracht. Wie nachhaltig und wichtig solche Projekte sind, haben wir in den vergangen Jahren erfahren. Die positive Entwicklung der Gewässerqualität und des Fischbestandes gilt es zu sichern und zu stärken. Durch ihre ehrenamtlichen Projekte haben sie einen erheblichen Beitrag hierzu geleistet,“ so der Vorsitzende der FG Wenden Jochen Sauermann bei der Übergabe der Urkunden.


Die Teilnehmer des Fachgespräches der Fischereigenossenschaft Wenden.
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