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Gesamtes System vom Einsammeln bis zur Entsorgung überprüfen |
Bürger-Klagen über Müll, Verkehr und Ausbildung bei Beschwerdetag der Wendener SPD
Wenden.
Gut angenommen wurde der Beschwerdetag der SPD Wenden. Die
Ratsmitglieder Jochen Sauermann, Astrid König-Ostermann, Hans-Jürgen
Ernst, die sachkundigen Bürger Daniel Hetzel und Manfred Sayn und
weitere Mitglieder des Ortsvereins nahmen Anliegen, Anregungen und
Probleme von Bürgerinnen entgegen.
Insbesondere die Müllgebührenerhöhung erhitzte die Gemüter. „Die
SPD-Mitglieder des Umweltausschusses werden in Verbindung mit den
Kreistagsabgeordneten Experten hinzuziehen, um das gesamte System vom
Einsammeln bis hin zur Entsorgung zu überprüfen", so Manfred Sayn,
sachkundiger Bürger im Umweltausschuss.
Bei Ratsfrau Astrid König-Ostermann beschwerten sich erneut Bewohner
aus Altenhof über die Verkehrsführung auf der Straße zwischen Hünsborn
und Altenhof. Gerade im Winter komme es immer wieder zu
verkehrsgefährdenden Situationen. „Zu diesem Punkt sind wir mit der
Gemeinde bereits im Gespräch und haben die Zusage, dass der Sachverhalt
noch einmal geprüft wird, damit hoffentlich eine geeignete Maßnahme zur
Entschärfung der Gefahrenstelle getroffen wird", so Astrid
König-Ostermann.
Auch die Sorge um einen Ausbildungsplatz trieb einige Eltern ins
SPD-Büro. „Die Abiturienten, die wegen der Gebühren auf ein Studium
verzichten, haben sich einen Ausbildungsplatz gesucht. So werden auch
sehr gute Realschüler aus Ausbildungsplätzen gedrängt und Hauptschüler
haben dann gar keine Chance mehr", beklagte sich ein besorgter Vater.

Beim Beschwerdetag der SPD Wenden nahmen die Sozialdemokraten Anregungen von Bürgern entgegen. (WR-Bild)
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