Verkehrsinsel gefährdet Schulkinder
Lutz Schabelon (SPD): „Was sich da abspielt, ist kriminell"
Hünsborn/Wenden, (-alex-) „Was sich da abspielt, ist kriminell": Dem
SPD-Ratsherrn Lutz Schabelon liegt die neue Verkehrsinsel am Niederhof
in Hünsborn schwer im Magen.
Weil die Mittelinsel so platziert wurde, dass sie nach Schabelons
Darstellung an den Bushaltestellen die Fahrbahn über Gebühr einengt,
komme es vor allem durch vorbeifahrende Lastkraftwagen immer wieder zu
haarsträubenden Situationen, betont der Sozialdemokrat. Schabelon
wörtlich: „Jeden Morgen, wenn an der Haltestelle viele Kinder stehen
und die Lkw da rein fahren, muss man die Luft anhalten und feststellen,
dass Gott sei Dank wieder nichts passiert ist."
Hier sei die Gemeinde Wenden in der Pflicht. „Wir müssen diese Insel
schmaler machen oder ganz beseitigen, so dass die Fahrbahn für die Lkw
ausreichend ist", fordert Lutz Schabelon. „Sonst sehe ich eine ganz
große Gefahr für uns."
Neben der Gemeinde Wenden ist auch bereits der Landesbetrieb Straßen
schriftlich aufgefordert worden, diese Gefahrenstelle zu beseitigen.
Interkommunales Gewerbegebiet
20 Hektar für Wenden
Wenden, (-alex-) Zuversichtlich beurteilt die SPD-Fraktion die Chancen
für ein interkommunales Gewerbegebiet der Stadt Kreuztal und der
Gemeinde Wenden.
Der Antrag für dieses rund 45 Hektar messende Areal liege zurzeit bei
der Bezirksregierung, teilte Fraktionschef Robert Dornseifer mit. Etwa
20 Hektar soll die Gemeinde Wenden erhalten, 25 Hektar die Stadt
Kreuztal. Voraussetzung für den Bau müsse eine Anbindung an das neue
Teilstück der A 4/HTS sein. Dornseifer verlieh seiner Hoffnung
Ausdruck, das Projekt „ohne Widerstand der dortigen Anlieger"
verwirklichen zu können. Die endgültige Entscheidung über das
interkommunales Gewerbegebiet fällt im Regionalrat.
Auf Zählerstand bei Strom achten
Kreisgebiet. Zum Jahresende sollten die Bürger ihre Zählerstände bei
Strom und Gas festhalten, rät der Wendener SPD-Vorsitzende Jochen
Sauermann. So könnten sie kontrollieren, ob für 2006 die erhobene
Mehrwertsteuer bei 16 Prozent liegt und für den gesamten
Abrechnungszeitraum nicht schon 19 Prozent erhoben worden sind.
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