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Lob für Menschen, die an andere denken |
Gemeinde Wenden verlieh Kulturpreis - Bürgermeister lobte vielfältige die Kulturlandschaft
Wenden,
(mats) „Unsere Zeit braucht Menschen, die nicht nur an sich selbst,
sondern auch an andere denken" betonte Wendens Bürgermeister Peter
Brüser am Donnerstag im Ratssaal. Einige solcher Menschen zeichnete er
für ihr Engagement mit dem Wendener Kulturpreis 2007 aus.
Ein Blick in das Vereinsregister zeige, dass die Gemeinde Wenden über
eine äußerst „reiche Kulturlandschaft" verfüge, lobte Brüser die
kulturelle Vielfalt der Gemeinde. Geehrt wurde zunächst Siegfried Hesse
aus Heid. Der 76-Jährige engagierte sich über 20 Jahre lang aktiv im
Musikverein, davon acht Jahre als erster Vorsitzender. Zudem ist
Siegfried Hesse Mitbegründer des Fördervereins, schuf durch die
Sanierung der „Alten Scheune" in Heid einen bekannten Treffpunkt und
war 15 Jahre lang als Ortsvorsteher von Heid und Trömbach tätig. Hinzu
kommt, dass Hesse 40 Jahre lang für die Kinder in Heid den Nikolaus
gespielt hat. Diese beeindruckende Vita stelle eine „grandiose
Leistung" dar, lobte Brüser.
Luzia Koch aus Hünsborn war lange Vorsitzende und ist jetzt
Ehrenvorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft (Kfd), war 53
Jahre lang aktive Sängerin im Pfarr-Cäcilienchor.
Geehrt wurden auch Barbara Quast (Dörnscheid), Dr. Monika Stricker
(Döingen), Andrea Schollemann, Anne Solbach und Ilona Weber (alle Heid)
vom Kunstclub „Oberes Biggetal". Zusammen haben sie die „Heider
Kunsttour" ins Leben gerufen. Das Projekt sei „bereits jetzt ein fester
Bestandteil der Kulturszene in Südwestfalen", fand Brüser.
Auch die Hillmicker Rudi Bensch und Rudi Stracke konnten sich über den
Kulturpreis freuen. Beide sind Mitbegründer der Seemannskapelle
Hillmicke und seit der Gründung des Vereins nunmehr 57 Jahre als aktive
Musiker tätig. Rudi Bensch war
von 1950 bis 2001 Kassierer, Rudi Stracke leitete die Geschicke der
Kapelle zwölf Jahre lang als erster Vorsitzender. Ans Aufhören, so
Bürgermeister Peter Brüser, dächten die beiden „Jungsenioren im besten
Mannesalter noch lange nicht - zum Glück".

Wendens Bürgermeister Peter Brüser (4. v. I.), dessen Stellvertreter
Gerd Müller (3. v. I.) und Lutz Schabelon, Vorsitzender des
Kulturausschusses, mit den Trägern des Kulturpreises der Gemeinde Wende
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