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Willi Brase: Politik der SPD offensiver vertreten" |
Kreisparteitag mit Hannelore Kraft und Helmut Kuhne
Schönau/Kreisgebiet.
(SK) Prominenten Besuch konnten die Delegierten der SPD bei ihrem
Kreisparteitag begrüßen. Neben den heimischen Bundes- und
Landesparlamentariern nahmen der Europaabgeordnete Helmut Kuhne und die
SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Hannelore Kraft in Schönau teil.
Die wichtigsten Regularien waren schnell „erledigt": Sowohl die
Schriftführerin Anna Schmitz (Heggen) als auch die Bildungsbeauftragte
Hilde-gund Hennrichs (Wenden) wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Der Siegener Bundestagsabgeordnete Willi Brase rief in seinem Grußwort
die Genossen dazu auf, „die Politik der SPD offensiver" zu vertreten.
Mit Blick auf die Forderungen nach längeren Lebensarbeitszeiten
erklärte er: „Es muss auch Ausnahmen geben." Die Anforderungen mancher
Arbeitsplätze an die Beschäftigten, so Brase, „lassen Arbeit bis 67
nicht zu", darin sei er sich auch mit Unternehmern einig.
„KiBiz": Angst vor Arbeitsplatzverlust
Hannelore Kraft gab einen Überblick über die Landespolitik ihrer
Partei. Schwerpunkte für 2008 seien die Reform der Bildungspolitik und
die Förderung von Innovationen in der Umwelttechnik. Die Auswirkungen
des Kinderbildungsgesetzes („KiBiz") auch auf den Kreis Olpe behandelte
der Wendener Landtagsabgeordnete Reinhard Jung. Er wusste aus vielen
Gesprächen zu berichten, dass vor allem ältere Erzieherinnen Angst vor
drohendem Arbeitsplatzverlust durch Mittelkürzungen haben.
Mehr Gespräche mit den Bürgern mahnte der Wendener SPD-Vorsitzende
Jochen Sauermann an. Als Ergebnis des jährlichen Beschwerdetages
brachte er mit, dass die Bezieher unterer und mittlerer Einkommen durch
die aktuellen Preissteigerungen „an der Belastungsgrenze" angelangt
seien.
Kreisvorsitzender Bernd Banschkus kritisierte in seiner Rede die Kreditvergabe an die Biggesee GmbH durch Landrat Beckehoff.

Besuchten im Anschluss an den Parteitag das SPD-Bürgerbüro in Wenden
(v.l.): Bernd Banschkus, Hannelore Kraft, Jochen Sauermann und Reinhard
Jung. Foto: S
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