Quartett der SPD Wenden will in den Kreistag / Zwei neue Kandidaten gehen ins Rennen
WENDEN,
(wp) „Nicht mehr versprechen als man halten kann, aber halten, was man
verspricht." Das ist die Devise der Wendener SPD-Kandidaten für den
Kreistag, die in einer Mitgliederversammlung im Januar bestätigt werden
sollen.
„Ein guter Vorschlag für ganz Wenden und den Kreis Olpe. Die vier
Kandidatinnen und Kandidaten stehen für Bürgernähe und für die Politik
nach dem Motto der SPD-Wenden 'Mit Herz und Verstand'. Neben den
erfahrenen Kreistagspolitikern Sabine Borchers und Thomas Förderer,
haben wir mit Annemarie Sauermann und Reinhard Schönauer zwei neue
Kandidaten, die ihr Ohr auch ganz nah bei den Problemen der Menschen in
Wenden haben", betonte der Vorsitzende der SPD-Wenden, Jochen Sauermann.
Demnach kandidieren Sabine Borchers im Wahlbezirk Wenden B (Wenden,
Möllmicke), Thomas Förderer im Wahlbezirk Wenden C (Gerlingen,
Schönau/Altenwenden, Elben/Scheiderwald), Annemarie Sauermann im
Wahlbezirk Wenden D (Ottfingen, Rothemühle-Rothenborn,
Hillmicke-Wendenerhütte, Heid-Trömbach-Bebbingen, Römershagen-Döingen,
Brün-Hoffnung, Buchen, Huppen, Schwarzbruch, Dörnscheid, Vahlberg) und
Reinhard Schönauer im Wahlbezirk Wenden A (Hünsborn,
Altenhof-Girkhausen).
Die Kandidaten wollen einen „familienfreundlichen Kreis". Sie
kritisieren die Erhöhung der Kindergartenbeiträge in diesem Jahr.
„Eigentlich müsste der Kindergartenbesuch kostenlos sein", fordern sie,
„doch dies ist vom Kreis allein nicht finanzierbar, hier sind auch Bund
und Land gefordert". Eine Erhöhung sei jedoch unnötig gewesen und zeige
einmal mehr die soziale Kälte der CDU-Mehrheitsfraktion im Kreis:
„Kinder machen den Kreis nicht arm, sondern reich."
Ebenfalls werden die schlechten Busverbindungen in der Gemeinde Wenden
kritisiert. Hier habe sich der Kreis aus der Verantwortung gestohlen
und stelle noch nicht einmal mehr eine Grundversorgung sicher. „Der
Nahverkehrsplan muss den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden und
nicht dem eigenwirtschaftlichen Betrieb durch die Verkehrsbetriebe", so
ihre Forderung mit der Ankündigung, im Jahr 2009 einen erneuten Antrag
für eine ausreichende Busversorgung im Kreis Olpe zu stellen.
Unter den Bedingungen des demographischen Wandels müsse den Anliegen
der älteren Menschen verstärkt Rechnung getragen werden. Nach Ansicht
der Sozialdemokraten sollen ältere Menschen Hilfen für ein möglichst
langes, eigenbestimmtes und selbständiges Leben erhalten.

Jochen Sauermann, Annemarie Sauermann, Sabine Borchers, Thomas Förderer und Reinhard Schönauer (von links).
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