Für Bruno Weber gingen alle Hände in die Höhe

Überwältigende Mehrheit für Wiederwahl des Ortsvorstehers

ROTHEMÜHLE. Die Wahl des Ortsvorstehers war bei der Bürgerversammlung für Rothemühle und Rothenborn schnell vom Tisch: Alle Hände gingen in die Höhe, als sich Bruno Weber zur Wiederwahl stellte. Thema war auch - wie in allen Bürgerversammlungen in der Gemeinde Wenden - der demografische Wandel. Mit künftigen Wohnungsleerständen ist auch in Rothemühle zu rechnen. Bürgermeister Peter Brüser legte Zahlen vor: Derzeit gibt es fünf Häuser, die von einer Person über 60 Jahre bewohnt werden, sowie 38 Häuser, in denen zwei Personen über 60 Jahre leben.

Gut ist es bestellt um die Biggetal-Grundschule. „Aktuell ist kein Risiko zu erkennen. Zumindest für die nächsten fünf Jahre ist die Situation stabil und die Schule im Bestand nicht gefährdet", so Brüser. Auch SPD-Ratsherr Jochen Sauermann, gleichzeitig Vorsitzender des Elternvereins der Biggetal-Grundschule, äußerte sich optimistisch: „Im Ganztag haben wir uns zu einer Obergrenze von 40 Plätzen verpflichtet. Wir sind voll. Es gibt Interesse aus der ganzen Gemeinde Wenden."
Erste Überlegungen gibt es im Heimatverein zur Gestaltung des neuen Kreisels. „Wenn einer eine prickelnde Idee hat, die man mit einigermaßen Aufwand realisieren kann, lässt sich da etwas machen", betonte der Bürgermeister, der jedoch einschränkte, dass man in Zeiten der Finanzkrise, den Kreisel nicht mit hohem Aufwand verschönern könne.
Etwas passieren wird wohl bald auch in Sachen Abriss der ehemaligen Eisenbahnbrücke in Rothemühle. Brüser: „Es zeichnet sich ab, dass jemand im Bereich der Brücke investiert und das Ganze abgerissen wird. Die Chancen stehen gut."
Erwin Breuer verwies auf die Situation auf dem Dorfplatz: „Schon seit Monaten bereiten uns die hohen Bäume, die da stehen, Sorge. Die Bäume, die weg sollen, wurden vom Bauhof gekennzeichnet. Wer übernimmt den Schaden, wenn da ein gewaltiger Sturm kommt und die Kolosse umreißt?" Ortsvorsteher Bruno Weber pflichtete bei. Im Frühjahr sei gesagt worden, es werde Zeit, dass die Bäume wegkommen. „Es ist ärgerlich, wenn etwas zugesagt wird und dann gehen Monate ins Land", sagte Bruno Weber. „Wir greifen das auf", versprachBrüser.
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SPD-Ratsherr Jochen Sauermann, der alte und neue Ortsvorsteher Bruno Weber, Bürgermeister Peter
Brüser und Baudezernent Reiner Jung (von links).    Foto: Roland Vossel

 

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