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Willi Brase auf dem Bundesparteitag in Dresden |
"Einer der wichtigsten Parteitage in der Geschichte der SPD"
Für den heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten und Unterbezirksvorsitzenden Willi Brase war der Dresdener Parteitag eine der wichtigsten Parteitage in der Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.
„Die Basis hat auf dem Parteitag bewiesen, dass sie in der Lage ist, zu differenzieren. Sie hat sich kritisch mit Themen und der Arbeit aus der Regierungszeit auseinander gesetzt, ohne eine generelle, persönliche Abrechnung vorzunehmen. Man hat klar ausgesprochen, die „Basta-Politik“ in der Regierungszeit war falsch und eine Zumutung für die Basis. Nicht Personen, sondern die Idee der sozialen Gerechtigkeit müssen und werden im Mittelpunkt sozialdemokratischer Politik in der Zukunft stehen. Wir müssen dahin gehen, wo die Menschen mit ihren Sorgen und Nöten sind“, äußerte sich Willi Brase.
„Erhard Epplers Aussage – ´Ein Jeder trage des Anderen Last` – drückt aus, dass es nicht um Pöstchen für Einzelne, sondern um die soziale Sache geht. Wir wollen die Mitte mit unseren Ideen verändern und so die Gesellschaft aus sozialdemokratischer Sicht nach links verschieben.
Ich verspüre deutlichen Rückenwind für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2010. Wenn die jetzige Regierung so weitermacht, wird es sehr spannend. Ich gehe mit unserer Landesvorsitzenden Hannelore Kraft einher, dass die SPD wieder die Partei der Kümmerer werden muss und man die Parteibasis viel enger in politische Entscheidungen mit einbindet.
Wir haben in Siegen-Wittgenstein bei der Kommunalwahl dies schon praktiziert und der Erfolg gibt uns Recht. Das Kreiswahlprogramm wurde in Arbeitsgruppen aufgestellt und auf einem Parteitag sehr offen diskutiert. Das Programm „Teilhabe und Lebensqualität“ wurde von vielen Ortsvereinen übernommen. Wir haben auf Kreisebene in den Kommunen 7 Mandate hinzugewonnen, stellen mehr Bürgermeister als vorher und das Ergebnis bei der Kreistagswahl haben wir gehalten. Die SPD kann also Wahlen erfolgreich gestalten.
Der Parteitag in Dresden hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass dies auch in Zukunft für alle Wahlen gilt“, so Willi Brase abschließend.
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