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Immer mehr Wendener Bürgerinnen und Bürger machen ihren Unmut über die Politik der Bundesregierung Luft. Gerade in den letzten Tagen wird das Bürgerbüro der SPD-Wenden mit Anfragen und Beschwerden überschüttet. Gerade Klein- und Mittelverdiener sowie Familien haben für sich festgestellt, es gilt für die Zukunft „Weniger Netto vom Brutto“. Hauptkritikpunkte der Bürgerinnen und Bürger ist neben dem Sparpaket und die Steuersenkungen für bestimmte Klientel die Gesundheitsreform von CDU/CSU und FDP.
„Die Versicherten sind mal wieder die Verlierer. Wieder einmal sollen die Krankenversicherungsbeiträge steigen, diesmal von 14,9 % auf 15,5 %. Die bedeutet, dass ein Durchschnittsverdiener rund 145 Euro mehr im Jahr für Krankenversicherungsbeiträge bezahlen muss. Hinzu kommen hier noch die Zusatzbeiträge, über deren Höhe jede Krankenkasse zukünftig selbst bestimmen soll. Damit soll jede Kasse ihr Defizit ausgleichen können.
Dafür soll allerdings der Arbeitgeberanteil am Versicherungsbeitrag künftig ganz eingefroren werden. Dies ist der Ausstieg aus der solidarischen Krankenversicherung, die über Jahrzehnte eine Grundlage für Wohlstand und sozialen Frieden war“, kommentierte Jochen Sauermann, Vorsitzender der SPD-Wenden, die Pläne der Bundesregierung. „Wie ein Ausgleich für Geringverdiener und Rentner geschaffen werden soll ist noch vollkommen offen. Geringverdiener und Rentner werden nur einen Bruchteil der höheren Gesundheitskosten erstattet bekommen. Dies ist in hohem Maße unsozial“, ergänzte Heike Pfeifer, Wendener Mitglied im Kreisvorstand.
FDP und CDU/CSU hatten vor der Bundestagswahl versprochen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer „mehr Netto vom Brutto“ haben werden. „Dies ist ein klarer Wählerbetrug“, erklärte Jochen Sauermann. „Die Menschen werden weniger in der Tasche haben. “Für die beiden Wendener Kommunalpolitiker steht fest, von dem was FDP und CDU/CSU vor der Bundestagswahl versprochen haben ist nichts übrig geblieben, im Gegenteil!
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