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Schulstandort Hünsborn muss gesichert bleiben |
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Dies war schon immer die Forderung der SPD in Wenden. Wie falsch die Forderung der CDU-Fraktion und der Grünen nach Wiedereinführung der Grundschulbezirke für die einzelnen Schulstandorte war, zeigt der am vergangenen Donnerstag vorgestellte Schulentwicklungsplan für die Gemeinde Wenden. Aus dem Zahlenwerk, das von unabhängigen Gutachtern erstellt wurde, geht hervor, dass die Zahlen der Schulanfänger im alten Grundschulbezirk Hünsborn weiterhin sinken werden und mittelfristig nur für eine große erste Klasse ausreichen werden. Damit wäre die Schule bei Weiterführung der Eingangsklassen nur noch einzügig und in der bestehenden Form nicht mehr überlebensfähig.
„Wir brauchen jeden Schüler“ war das Motto der Grünen und der CDU zur Rettung der Grundschule Hünsborn. So mancher CDU-Politiker hätte am liebsten die Anmeldung von Hünsborner Kindern an anderen Grundschulen verboten. Wie ist es dann zu verstehen, dass führende Parteimitglieder der CDU Hünsborn ihre eigenen Kinder in benachbarten Grundschulen anmelden und damit von der Aufhebung der Grundschulbezirke profitieren? Da scheint doch wohl mit zweierlei Maß gemessen zu werden.
Die Chance zur Sicherung des Grundschulstandortes Hünsborn liegt gerade in der Beibehaltung der Aufhebung der Grundschulbezirke, so wie es die SPD in Wenden von Anfang an gefordert hat. Denn gerade durch ein attraktives Angebot und die Sicherung der Qualität des Schulstandortes Hünsborn bieten Anmeldungen von Schulanfängern aus anderen Einzugsgebieten die Möglichkeit zur Sicherung der Hünsborner Grundschule. Und das geht eben nur, wenn die Grundschulbezirke nicht wieder eingeführt werden. Aus diesem Grund wollen wir – parteiübergreifend – werben für die Hünsborner Grundschule im Sinne des Mottos „kurze Beine – kurze Wege“. Für Familien und Kinder in Hünsborn.
Lutz Schabelon Ratsmitglied
Hünsborner Mitglieder der SPD Wenden
Inge Bruch Thilo Müller
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